Mittwoch, 22. November 2017

Mittwochsmuster in
GRAU,
schöne Doppelpost 
und farbige Arbeiten

Kennt Ihr das?:
Manchmal wollen die Hände nicht, keine Idee will sich umsetzen lassen, nichts, was man den Tag geschafft hat gefällt am Abend, Murks und uninspiriertes Tun. Frust. Schaffenskrise.

Wohltuend dann: Pause machen, Spazierengehen, Laubharken, lecker kochen( Kuchenbacken geht erst seit heute wieder, mein 45 Jahre alter Ofen hat mich verlassen...) Und einfach ohne Leistungsdruck werkeln  mit Aufgaben, die andere einem vorschlagen, wie eben Michaela, die im November graue Musterspuren ausgerufen hat.  







Verschiedene Graustufen auf Papier. Mit grauer Tusche gezeichnet und gepustet( gemischt aus grüner, violetter und schwarzer Tusche plus Wasser, in Wirklichkeit sehr viel grauer, als die Bilder  zeigen) und zu Ornamenten gefaltet...






...und zufällige Graustufen, entstanden beim Betupfen von Draht für etwas, das Ihr weiter unten sehen könnt. 










Grau mischen aus Preußischblau und Sienagebrannt. Aufgehellt mit Weiß. Vom warmen Rotgrau bis zum kühlen Blaugrau. Pinseltupfen






Und ein winziger Makro-Ausschnitt meiner Adventspostarbeit, die mich grad sehr beschäftigt. Und erfreut. Auch für diese Inspiration lieben Dank an Michaela und Tabea!

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Passend zum Farbschema des Novemberthemas flogen mir gleich zwei Amseln von ihr zu, die ich im (unbeabsichtigten) Duett ganz besonders reizend finde. Lieben Dank nochmal!!
( oben-unten seht ihr eine Parade meiner Lieblingszündholzschachteln aus Schweden)

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Hier nun das farbige Ergebnis des Graugetupften oben: eine Rebendrahtarbeit mit Resten von rot bemaltem Papier.


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In Arbeit: ein Triptychon (wohl auch streifig inspiriert) in Acryl, insg. 120x120 cm. 
Drei Ausschnitte.

Mit viel Hin und Her (und fast überwundenen Zahn- und Schaffenskrisen-Problemen) grüße ich Euch durchs angemessene Gold-Grau- November-Sein.




Mittwoch, 8. November 2017

graue Spuren
markmaking -Mustermittwoch in Grau

Sofort fielen mir bei diesem Novemberthema die grauhölzernen....   







...und grausteinernen Muster ein, die ich an der Atlantikküste immer so bewundere. Die Künstler sind immer vor Ort: 
Das Meer und der Wind.
















Ab und an fand ich an einem bestimmten Strand diese "Skribbelsteine". Hier war die Erde selbst der Graphiker, ...



... ich habe nur versucht ihr uraltes Muster ein wenig fortzuführen.



und habe noch ein paar Atlantikfarben zugefügt.


Donnerstag, 26. Oktober 2017

Von strohzugold
und goldenen Freuden

unser kleiner gewordener Wohnraum ist manchmal fast ein wenig überfordert mit all den Nachkommen, Wahl- und übrigen Verwandtschaften, die wir immer gerne auch über Nacht zu Besuch haben und denen wir niemals wegen Platzmangels absagen wollen würden...
( ich liebe die deutsche Grammatik)

Im Sommer gibt es ja neben unserem Gästezimmer noch das wildromantische Gartenhäuschen, in dem zwei sich liebende Menschen gut und igelwieeichhörnchennah übernachten können.


Doch der Sommer ist vorbei.

Ich fasse mich kurz: Ich wollte noch eine Übernachtungsmöglichkeit schaffen, die nicht erst lange matratzenschleppend  oder isomattenrückenunfreundlich daherkommt.

In meiner Kemenate, im Vorraum meiner Werkstatt sozusagen, ist Platz für ein Sofa, aber in einem Maß, dass es nicht gab oder wenn, dann nicht gefiel. 
Oder zu teuer... 
Im Keller stand noch ein Couchtisch vom Sperrmüll, genau 190 cm lang. Und in bequemer Sitzhöhe. Passte .




Resthölzer von alten Regalen standen auch noch rum. Und wurden passend gesägt.



Alles zusammengeschraubt passte genau in die Nische.




ein paar Kissen fanden sich, eine Kinderfaltmatratze unter der vor Jahren genähten Yogamatte (aus einer Schurwolleinziehdecke,  schranklagerndem Flanell sowie Wollstoff), daneben noch zwei weiße Holzkästen zum Abstellen der Kaffeetasse.


Fertig. Platz für meine Lesestündchen und einen schlafenden Menschen unter einsachsig. 0 €. 0 Abfall. Und endlich ein Grund mal wieder ein paar Kissenbezüge zu nähen. Ein neuer ist schon dabei...







So. Und nun kann ich noch drei Postfreuden zeigen.

Ihr wunderschönes Ginkofoto wollte farblich sofort zu den duftenden Quitten



Ihre herbstgoldzarten Blätterdrucke ( die ich Glückspilz aufgrund ihres 2-jährigen Blogjubiläums bekam- GLÜCKWUNSCH!! ) standen den vergehenden Hortensien schön




Und ihre dreiecksmuster-inspirierte Sternenpoesie nahm schon mal Platz auf meinem Gotland  Schaffellstück, bevor sie in meine manoische Sammlung hüpft.


Danke, Ihr Lieben!

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Muster im Oktober
und das letzte Sommerblau

Michaela ruft im Oktober auf zu Dreiecks- und Zickzackmustern.
Diese kleine Girlande hängt schon länger an einem meiner Fenster und dreieckt da so ins Thema...







...dass ich Lust bekam, noch eine Papp-Girlande zu nähen. 
Zwei Dreiecke können eine Raute ergeben.





 Schneidet man aus einem recht kleinen( so 30x40 cm) angemalten Stück Wellpappe viele Rauten aus ( zickzackzickzack), bleiben an den Enden immer Dreiecke übrig,





die die Rauten schön auflockern






und aneinandergenäht stolze 7 Meter ergeben.







Die kann man zu ordentlichen Mustern legen,








oder den Zufall mustern lassen.




die Girlande war farblich eine Vorfreude auf diese Woche, die wir beim Sohn am Atlantik verbringen.




 Zu Hause rahmt sie das Fenster zum herbstlichen Garten.



Eine nachsommerliche Freude sind die beiden Blaudrucke:



Mond bannt zarte Blättrigkeit auf ihr Stoffquadrat( das ich erst nach meinem Besenhausenaufenthalt zu Hause vorfand)





 Mano besonnte Schlüssellöcher. Echt manisch.
Und schickte mir ein Extraexemplar.
Nebst Ginko-Karte, die in mein Mano-Karten-Buch wanderte.
Ja, Mano, so viele echte Manos schwirren schon, nein liegen ganz ordentlich, bei mir rum!!

DANKESCHÖN Euch beiden!!